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Razzia in Leipzig: Fünf Drogendealer aus Clan-Netzwerk festgenommen

Leipzig – Nach monatelangen Ermittlungen gegen eine mutmaßliche Drogengruppe hat die Polizei in Leipzig fünf Männer festgenommen, die inzwischen in Untersuchungshaft sitzen.

Wie die Polizeidirektion am Donnerstag mitteilte, richteten sich die Ermittlungen gegen ein Netzwerk rund um Mitglieder einer syrischstämmigen Großfamilie, das im Verdacht steht, in mehreren Lokalen an der Eisenbahnstraße Betäubungsmittel verkauft zu haben.

Drogenrazzia in Leipzig: Ermittler zerschlagen mutmaßliches Dealer-Netzwerk

Bereits am 26. November vollstreckten Einsatzkräfte zahlreiche Durchsuchungsbeschlüsse in Leipzig und im nahe gelegenen Eilenburg. Dabei stellten sie rund zwei Kilogramm Kokain, mehr als 100 Gramm Crystal Meth und etwa 400 Gramm Heroin sicher.

Zudem fanden die Ermittler mehrere tausend Euro Falschgeld, nicht zugelassene Pyrotechnik sowie diverse Speichermedien. Mehr als 20.000 Euro Bargeld wurden beschlagnahmt.

Fünf Haftbefehle erlassen: Männer im Alter von 21 bis 40 Jahren in U-Haft

Insgesamt wurden sechs Männer im Alter von 21 bis 40 Jahren vorläufig festgenommen. Gegen fünf von ihnen erließ das Amtsgericht Leipzig am Folgetag Haftbefehle, die vollzogen wurden. Ein 38-Jähriger marokkanischer Herkunft kam mangels Haftgrund wieder auf freien Fuß.

Unterstützt wurden die Durchsuchungen unter anderem von der Bereitschaftspolizei, Einsatzzügen, der Hundestaffel sowie dem Landeskriminalamt. Ein Lokal in der Eisenbahnstraße wurde vom zuständigen Gewerbeamt geschlossen und versiegelt.

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