Hermsdorf – Im Zuge der Umbauarbeiten am Hermsdorfer Kreuz beginnen am 19. Januar 2026 die ersten vorbereitenden Maßnahmen für den Bau einer Behelfsverbindung zwischen den Landesstraßen L1073 und L1070. Zunächst ist die Baufeldfreimachung vorgesehen, die Rodungsarbeiten umfasst.
Diese Maßnahmen sind mit den zuständigen Fachbehörden sowie den direkt betroffenen Anrainern abgestimmt und rechtlich abgesichert. Für die Rodung sind rund drei Wochen eingeplant, anschließend folgen ebenfalls etwa drei Wochen Beräumungsarbeiten. Während der gesamten Zeit wird das Vorhaben fachlich durch die zuständigen Mitarbeiter der Autobahn GmbH begleitet und überwacht.
Bei der geplanten Verbindung handelt es sich nicht um eine dauerhafte Straße, sondern um einen temporären Baubehelf. Er soll bis zum Abschluss der Umbauarbeiten am Hermsdorfer Kreuz genutzt werden und während dieser Phase den regionalen Verkehrsfluss zwischen der L1070 und der L1073 sicherstellen, insbesondere bei Maßnahmen an den Bauwerken der Autobahn.
Das Baufeld ist rund 25 Meter breit und etwa einen Kilometer lang. Es liegt südlich der Tangente München–Dresden im südöstlichen Quadranten des Autobahnkreuzes. Nach dem Rückbau der Behelfsverbindung sind gezielte Aufforstungsmaßnahmen vorgesehen.
