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Gefahr am Autobahnkreuz Hermsdorf: Maßnahmen an der A9 eingeleitet

Hermsdorf – Am Autobahnkreuz Hermsdorf sind Ende November 2025 Sicherungsmaßnahmen an den Hauptbauwerken über der Autobahn 9 durchgeführt worden. Grund dafür ist die Gefahr von Abplatzungen an den sogenannten Außenkappen. Bei turnusmäßigen Bauwerksprüfungen waren erhebliche altersbedingte Abnutzungserscheinungen festgestellt worden.

Sicherungsmaßnahmen am Autobahnkreuz Hermsdorf wegen Schäden an Brückenbauwerken

Zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit wurden vorsorglich Schutznetze unterhalb der betroffenen Bereiche montiert. Dabei handelt es sich um eine zeitlich befristete Maßnahme bis zum geplanten Umbau des Autobahnkreuzes und dem damit verbundenen Neubau der Bauwerke. Über den weiteren Ablauf und die Details des Umbaus soll zu einem späteren Zeitpunkt informiert werden.

Ab Anfang Januar 2026 beginnen zudem vorbereitende Arbeiten für eine Behelfsverbindung zwischen den Landesstraßen L1073 und L1070. Geplant ist zunächst die Baufeldfreimachung durch Rodungsarbeiten. Diese sind mit den zuständigen Behörden sowie den betroffenen Anrainern abgestimmt und rechtlich abgesichert.

Temporäre Straße soll Verkehrsfluss während der Bauphase gewährleisten

Die Behelfsverbindung ist als temporäre Maßnahme vorgesehen und soll während der Bauarbeiten am Autobahnkreuz den regionalen Verkehrsfluss aufrechterhalten. Das rund 25 Meter breite und etwa einen Kilometer lange Baufeld liegt südlich der Autobahn im südöstlichen Bereich des Kreuzes. Nach Abschluss der Arbeiten ist der Rückbau der Verbindung sowie eine gezielte Aufforstung vorgesehen.

Die Autobahn GmbH des Bundes stellte zudem klar, dass die Maßnahme in keinem Zusammenhang mit dem Ausbau von Windkraftanlagen steht. Zuständig sei das Unternehmen ausschließlich für Bau und Erhalt der Autobahninfrastruktur.

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