{"id":487,"date":"2026-01-12T19:42:44","date_gmt":"2026-01-12T18:42:44","guid":{"rendered":"https:\/\/dzba.de\/news\/?p=487"},"modified":"2026-01-14T19:23:31","modified_gmt":"2026-01-14T18:23:31","slug":"freiburg-verpackungssteuer-kritik-tiktok-fdp-cdu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dzba.de\/news\/deutschland\/freiburg-verpackungssteuer-kritik-tiktok-fdp-cdu\/","title":{"rendered":"50 Cent extra? Darum sorgt Freiburgs Verpackungssteuer f\u00fcr heftige Kritik"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Freiburg<\/strong> \u2013 Nach der Einf\u00fchrung der kommunalen Verpackungssteuer in Freiburg gibt es wachsende Kritik, insbesondere in den sozialen Medien. Nutzerinnen und Nutzer bem\u00e4ngeln dort vor allem zus\u00e4tzliche Kosten f\u00fcr Verbraucher sowie den aus ihrer Sicht hohen b\u00fcrokratischen Aufwand f\u00fcr Gastronomie und Einzelhandel.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Gemeinderat hatte die Verwaltung nach l\u00e4ngerer Debatte mit knapper Mehrheit beauftragt, die Einf\u00fchrung vorzubereiten. Die Steuer orientiert sich am Modell der Stadt T\u00fcbingen, das 2022 eingef\u00fchrt und im Januar 2025 vom Bundesverfassungsgericht als rechtm\u00e4\u00dfig best\u00e4tigt worden war.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Verpackungssteuer trifft D\u00f6ner, Pommes, Pizza, Kaffee und Co<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Abgabe wird auf Einwegverpackungen und -geschirr erhoben, die f\u00fcr den unmittelbaren Verzehr von Speisen und Getr\u00e4nken vor Ort oder unterwegs bestimmt sind. Dazu z\u00e4hlen unter anderem Becher f\u00fcr Hei\u00df- und Kaltgetr\u00e4nke, Einwegteller, Schalen sowie Verpackungen f\u00fcr Fast-Food-Produkte.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch Einwegbesteck und Strohhalme ab einer L\u00e4nge von zehn Zentimetern sind steuerpflichtig. F\u00fcr Einweggetr\u00e4nkeverpackungen und Einweggeschirr werden jeweils 50 Cent f\u00e4llig, f\u00fcr Einwegbesteck 20 Cent.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Verpackungssteuer Freiburg: Wann muss sie nicht gezahlt werden?<\/h2>\n\n\n\n<p>Nicht besteuert werden Verpackungen f\u00fcr Speisen, die \u00fcblicherweise zu Hause verzehrt werden, etwa Reste nach einem Restaurantbesuch, pfandpflichtige Getr\u00e4nkeverpackungen oder Industrieverpackungen von Kioskware. Steuerfrei bleiben zudem unter anderem Servietten, kurze Pommesgabeln, B\u00e4ckert\u00fcten, essbare Beh\u00e4ltnisse sowie Mehrweg-Pfandverpackungen. Auch Lieferdienste sind von der Abgabe ausgenommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Steuerpflicht gilt zudem f\u00fcr den Verkauf von Speisen und Getr\u00e4nken auf M\u00e4rkten, Messen und Veranstaltungen, sofern ein Anbieter an mehr als zehn Tagen im Jahr t\u00e4tig ist. Das betrifft auch Wochen- und Weihnachtsm\u00e4rkte sowie Verkaufsst\u00e4nde in Stadien.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kritik aus Nordrhein-Westfalen: FDP will Verpackungssteuer verbieten<\/h2>\n\n\n\n<p>Kritik an der kommunalen Verpackungssteuer kommt unterdessen aus Nordrhein-Westfalen. Der Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen k\u00fcndigte an, sich bei einer Anh\u00f6rung im Landtag Nordrhein-Westfalen am 23. Januar f\u00fcr ein Verbot solcher Abgaben auszusprechen. Anlass ist ein Gesetzentwurf der FDP-Fraktion, der ein Verbot im Kommunalabgabengesetz vorsieht.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Verband verweist auf hohen b\u00fcrokratischen Aufwand, steigende Preise f\u00fcr Verbraucher sowie m\u00f6gliche Kollisionen mit Bundes- und Europarecht. Als Vorbild nennt er Bayern, wo Kommunen seit Dezember 2025 keine Verpackungssteuer mehr erheben d\u00fcrfen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Freiburg \u2013 Nach der Einf\u00fchrung der kommunalen Verpackungssteuer in Freiburg gibt es wachsende Kritik, insbesondere in den sozialen Medien. Nutzerinnen und Nutzer bem\u00e4ngeln dort vor allem zus\u00e4tzliche Kosten f\u00fcr Verbraucher sowie den aus ihrer Sicht hohen b\u00fcrokratischen Aufwand f\u00fcr Gastronomie und Einzelhandel. Der Gemeinderat hatte die Verwaltung nach l\u00e4ngerer Debatte mit knapper Mehrheit beauftragt, die&hellip;&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":490,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"neve_meta_sidebar":"","neve_meta_container":"","neve_meta_enable_content_width":"","neve_meta_content_width":0,"neve_meta_title_alignment":"","neve_meta_author_avatar":"","neve_post_elements_order":"","neve_meta_disable_header":"","neve_meta_disable_footer":"","neve_meta_disable_title":"","footnotes":""},"categories":[115],"tags":[],"class_list":["post-487","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-deutschland"],"wp-worthy-pixel":{"ignored":false,"public":"4e9f7bf426424749a26dc3548cfb94fe","server":"vg09.met.vgwort.de","url":"https:\/\/vg09.met.vgwort.de\/na\/4e9f7bf426424749a26dc3548cfb94fe"},"wp-worthy-type":"normal","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dzba.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/487","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/dzba.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dzba.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dzba.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dzba.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=487"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/dzba.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/487\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":491,"href":"https:\/\/dzba.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/487\/revisions\/491"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dzba.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media\/490"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dzba.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=487"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dzba.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=487"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/dzba.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=487"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}