{"id":556,"date":"2026-03-18T07:24:48","date_gmt":"2026-03-18T06:24:48","guid":{"rendered":"https:\/\/dzba.de\/news\/?p=556"},"modified":"2026-03-18T07:24:53","modified_gmt":"2026-03-18T06:24:53","slug":"verdi-streik-magdeburg-dessau-halle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dzba.de\/news\/sachsen-anhalt\/verdi-streik-magdeburg-dessau-halle\/","title":{"rendered":"Verdi streikt im Nahverkehr: Diese St\u00e4dte in Sachsen-Anhalt sind betroffen"},"content":{"rendered":"\n<p>Im Tarifkonflikt des kommunalen Nahverkehrs in Sachsen-Anhalt hat die Gewerkschaft Verdi die Besch\u00e4ftigten zu einem viert\u00e4gigen Warnstreik aufgerufen. Der Ausstand solle von Donnerstag, 19. M\u00e4rz, bis Sonntag, 22. M\u00e4rz 2026, dauern, teilte die Gewerkschaft nach einer Verhandlungsrunde mit.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Streik in Sachsen-Anhalt: Diese St\u00e4dte sind betroffen<\/h2>\n\n\n\n<p>Betroffen sind nach Verdi-Angaben die Hallesche Verkehrs-AG (HAVAG), die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB), die Dessauer Verkehrsgesellschaft (DVG) sowie die Personenverkehrsgesellschaft Burgenlandkreis. In dem Zeitraum d\u00fcrfte der kommunale Nahverkehr in weiten Teilen zum Erliegen kommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Hintergrund ist nach Darstellung der Gewerkschaft der Abbruch der Verhandlungen. Die Arbeitgeber h\u00e4tten ein Papier vorgelegt, das aus Sicht von Verdi kein verhandlungsf\u00e4higes Angebot sei. Verdi-Verhandlungsf\u00fchrer Paul Schmidt sprach von einer \u201eProvokation\u201c und erkl\u00e4rte, das Papier verdiene den Namen Angebot nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Arbeitgeber stellen ihre Vorschl\u00e4ge nach Gewerkschaftsangaben als umfassendes Entlastungsangebot dar. Verdi weist das zur\u00fcck. Das Papier enthalte nur geringf\u00fcgige Verbesserungen bei einzelnen Zuschl\u00e4gen und f\u00fcr Auszubildende. Zugleich sehe es Verschlechterungen vor, etwa M\u00f6glichkeiten zur Verl\u00e4ngerung der Arbeitszeit sowie Eingriffe bei Regelungen zur Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall und zum K\u00fcndigungsschutz, kritisierte die Gewerkschaft.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Warnstreik im Nahverkehr: Bus und Stra\u00dfenbahn stehen in Sachsen-Anhalt teilweise still<\/h2>\n\n\n\n<p>Aus Sicht von Verdi fehlen zudem wirksame Ma\u00dfnahmen zur Reduzierung der Arbeitsbelastung. Co-Verhandler Michael Sommer erkl\u00e4rte, selbst bei wohlwollender Betrachtung ergebe sich allenfalls ein Nullsummenspiel. Von der von den Besch\u00e4ftigten geforderten Entlastung sei in dem Papier nichts zu finden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Gewerkschaft wies auch den Vorwurf zur\u00fcck, die Arbeitnehmerseite sei nicht kompromissbereit. Schmidt erkl\u00e4rte, die von Verdi geforderte 35-Stunden-Woche sei ein Zielbild. Man sei aber auch zu Korridorl\u00f6sungen und einem schrittweisen Vorgehen bereit.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gewerkschaft Verdi sei weiterhin zu Verhandlungen bereit<\/h2>\n\n\n\n<p>Nach Gewerkschaftsangaben hatten die Besch\u00e4ftigten bereits mit fr\u00fcheren Streiks deutlich gemacht, dass sie mehr als blo\u00dfe Korrekturen erwarteten. Mitglied der Tarifkommission Oliver Heinecke erkl\u00e4rte, es gehe um echte Entlastung und nicht um \u201ePseudoangebote\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Verdi betonte zugleich, weiter zu Verhandlungen bereit zu sein. Man wolle den Arbeitgebern weitere Termine anbieten. Ohne eine sp\u00fcrbare Arbeitszeitverk\u00fcrzung im Rahmen eines Wahlmodells werde es aber schwer, den Konflikt zu beenden, hie\u00df es.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Tarifkonflikt des kommunalen Nahverkehrs in Sachsen-Anhalt hat die Gewerkschaft Verdi die Besch\u00e4ftigten zu einem viert\u00e4gigen Warnstreik aufgerufen. Der Ausstand solle von Donnerstag, 19. M\u00e4rz, bis Sonntag, 22. M\u00e4rz 2026, dauern, teilte die Gewerkschaft nach einer Verhandlungsrunde mit. 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